Ayurveda im Michelviertel

Wissenswertes

Ernährung nach TIM*
(*Traditionelle Indische Medizin)

Lebensqualität und Anti-Aging Pur

Vieles hat sich inzwischen herumgesprochen über das indische Naturheilkundesystem,
das uns Europäern zunächst kompliziert und fremdartig erscheint.

Dass aber besonders im ayurvedischen Sinne unsere
Gesundheit von einer typgerechten und ausgewogenen Ernährung abhängt,
das wird meistens noch nicht richtig wahrgenommen.

Woran liegt das? Massagen- und Verwöhnprogramme sind eben angenehmer als eine Ernährungsumstellung.
Und blicken wir dann vielleicht auf spartanisches, wenig genussreiches "Krankenessen", so wie wir es in Phasen der ayurvedischen Ausleitungskur (Pancha Karma) kennengelernt haben? Nein, denn Essen soll Lebensqualität beinhalten, und das ist genau das Prinzip, das hinter den ayurvedischen Ernährungsregeln steht.

Mit einer Kost, die der Jahreszeit, dem Klima, der individuellen Konstitution, der Tageszeit, dem Alter und den beruflichen Anforderungen entspricht, könnte jeder Mensch dieser Welt, wo immer er lebt, gesund alt werden. Und ist das nicht etwas, was wir eigentlich alle wollen: Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität ein Leben lang? Wir werden in Europa immer älter, aber leider meistens mit vielen gesundheitlichen Beschwerden, die wir allzu oft als gegeben hinnehmen und dadurch dummerweise auch chronisch werden lassen.

Ist es denn wirklich so mühsam, die Ernährung umzustellen, und was wäre dazu nötig?
Zunächst die Bereitschaft, über Gewohnheiten und möglicherweise sich daraus entwickelnde Beschwerden nachzudenken. Hören und fühlen Sie in sich hinein! Bekommt mir das was ich esse, oder esse ich aus Langeweile, Frust und oft ohne Hunger? Habe ich nach dem Essen Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl oder Blähungen? Wie geht es meiner Haut, meinen Gelenken und meinem Immunsystem? Und wenn Sie denken, dass Ihr Immunsystem, die Beschaffenheit Ihrer Haut und die Gesundheit Ihrer Gelenke nichts mit Ihrer Ernährung zu tun haben, dann lassen Sie sich überraschen.

Im Ayurveda misst man etwa 80 Prozent Gewichtigkeit einer typgerechten, ausgewogenen Ernährung zur Vorbeugung oder Heilung von akuten oder chronischen Beschwerden und Erkrankungen zu. Mit der Diagnose der ayurvedischen Konstitution und einer ausführlichen Anamnese beginnt die Ernährungsberatung. Es folgen ein individueller Ernährungsplan und wenn nötig, ein Konzept mit
regelmäßigen Aktivitäten bzw. Entspannungsmethoden.

Die Komplexität des ayurvedischen Systems kann getrost dem Berater überlassen bleiben, der Klient sollte nur praktisch umsetzbare Ratschläge und Empfehlungen erhalten, mit denen er nicht überfordert ist. Nur so entsteht ein Verhalten, das auf lange Zeit eingehalten werden und damit erfolgreich sein kann. Die meisten Ratsuchenden wissen,
Diäten taugen nichts, wenn danach keine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten erfolgt.


So kann mit drei etwa einstündigen Beratungsterminen der Weg in die dauerhafte Gesundheit begonnen werden. Anschließend ergänzt ein Kochseminar durch praktische Arbeit mit biologischen, heimischen Lebensmitteln, stoffwechselanregenden Gewürzen, vitalstoffreichem Garen und der Kenntnis der eigenen Konstitution - was sie schwächt und stärkt - eine genussreiche, vielseitige Kost, deren Zubereitung Spaß macht, deren Genuss Wohlbefinden und Vitaliät bewirkt und deren Umsetzung ein langes in Gesundheit verbrachtes Leben beschert.

[ nach oben ]
[ Startseite ]

Kur mit Schonkost-Ernährung . Nahrung als Medizin

Im Ayurveda werden seit tausenden von Jahren hochwirksame Pancha-Karma-Kuren
(fünf Behandlungen) als Therapie gegen chronische Krankheiten angewandt.
Als Ausleitungskur und gesundheitsfördernde Ernährungstherapie kann die hiervon abgeleitete und ebenfalls sehr heilsame Schonkost-Ernährung gelten. Die konstitutionsgerechte Ernährung gilt im Ayurveda als Grundlage jeder Therapie und Heilung.

Was wir essen bestimmt unser körperliches Befinden und unser Lebensgefühl.
Richtige Nahrung zur entsprechenden Tageszeit aus jahreszeitlich regionaler Ernte hilft uns, das Gleichgewicht
unserer Doshas (Regelkräfte) zu regulieren. Bei bereits vorliegenden Erkrankungen kann die
Pancha-Karma-Ernährung als diätetische Maßnahme und Umstellungstherapie
eine direkte Hilfe zur Verbesserung und Wiederherstellung der Gesundheit leisten.

Als Ursache für Gesundheitsbeschwerden aller Art gelten im Ayurveda vor allem Stoffwechselstörungen, die zu Übersäuerung, Gewebsverschlackung (Ama) und vorzeitigen Alterungsprozessen führen. Das Verdauungsfeuer Agni, das vor allem von einer ausgewogenen Pitta-Energie produziert wird, muss oft gestärkt oder harmonisiert werden, damit der Stoffwechsel wieder in Schwung kommt. Eine geschwächte Verdauungskraft kann die
Resorptions- und Entgiftungskapazität im Stoffwechsel erheblich behindern. Daraus entstehen nach
ayurvedischem Verständnis Blockaden und Krankheiten.

Jeder Mensch hat einen ganz individuellen Stoffwechsel und bestimmte Bedürfnisse aus seiner persönlichen
Dosha-Konstellation oder deren Disharmonien. Diese gilt es mit einer eingehenden Anamnese zu ergründen
und das typgerechte Dosha-Gleichgewicht mit gezielter Beratung wieder herzustellen. Das ist möglich, weil bei
der ayurvedischen Pancha-Karma-Ernährung einzelne Nahrungsmittel, Gewürze und Zubereitungsformen direkt auf Stoffwechselfunktionen und Krankheitsbilder abgestimmt werden.

Je nach Krankheitsbild und Dosha-typischer Störung stellt die Pancha-Karma-Ernährung grundlegende
Diätempfehlungen bereit, die den Organismus entlasten und ihn in seinen
natürlichen Regenerationsprozessen unterstützen.

In der antiken hellenistischen Medizin galt die Regel:
Verbis - herbis - lapis
Wort - Pflanze - Stein (syn: das Skalpell),
was der ayurvedischen Vorgehensweise entspricht,
Empfehlungen für die Gesundheit und Pflanzenheilkunde, also sanfte Medizin,
wenn möglich, chirurgischen Eingriffen vor zu ziehen.

Durch die Vermeidung bestimmter Speisen und Ernährungsgewohnheiten werden Körperkanäle geöffnet und
die Entschlackung gefördert. Zusammen mit regelmäßigen Massagen, besonders der ausleitenden Therapien
wie Garshana (Rohseidenhandschuh-Behandlung) und Abhyanga kombiniert mit Wärmeanwendungen
(Svedana), wird ein ausleitender Prozess in Gang gesetzt. Gleichzeitig wird das Immunsystem angeregt, was
durch eine Bewegungstherapie (Spaziergänge, leichte sportliche Aktivitäten) noch unterstützt werden kann.

Schon eine kurze Kur mit den Pancha-Karma-Therapien gewährleistet einen ähnlichen Entschlackungsprozess
von Körper, Geist und Seele wie dieses uns aus den Fastenkuren bekannt ist.


Weitere Einzelheiten und individuelle Beratung auch gern telefonisch.

Bildmaterial oben: 1,2 u.4 Fotolia.com

[ nach oben ] [ Startseite ]